Vermischtes

12.07.2010

IHK zieht Zwischenbilanz zum Einheitlichen Ansprechpartner

Seit Anfang des Jahres stehen der Wirtschaft in Thüringen „Einheitliche Ansprechpartner“ (EA) zur Abwicklung einer Vielzahl von Genehmigungsverfahren zur Verfügung. „Insgesamt 25 bis 30 Anfragen wöchentlich werden gegenwärtig bearbeitet“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Erfurt, Gerald Grusser, in einer ersten Bilanz.

Zumeist betreffe es den Ablauf der Gewerbeanmeldung. Aber auch Fragen über geschäftliche Möglichkeiten in den EU-Mitgliedsstaaten und zum dortigen Arbeitsrecht spielten eine immer wiederkehrende Rolle. „Umgekehrt haben sich Unternehmer aus Spanien, Großbritannien, Österreich und sogar Israel an die Beratungsstelle gewandt“, so der IHK-Chef. Grundsätzlich stehe das Büro sowohl deutschen als auch ausländischen Unternehmen zur Verfügung, die in Thüringen Dienstleistungen erbringen wollten.

Praktizierter Bürokratieabbau

„Für uns ist der Einheitliche Ansprechpartner praktizierter Bürokratieabbau“, sagte Grusser. Existenzgründer und Unternehmer bräuchten notwendige Genehmigungen, Anmeldungen oder amtliche Bescheinigungen nicht mehr bei verschiedenen Stellen beantragen, sondern erhielten den Service an einem Ort und aus einer Hand. Dadurch könnten nicht nur zahlreiche Behördengänge, sondern auch viel Zeit eingespart werden.

Im Freistaat bieten die Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern in Erfurt, Gera und Suhl diesen Service.

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