11.06.2010
Endlich ist der Sommer da, und er verspricht heiß zu werden. In den Bau- und Fachmärkten stehen die mobilen Kleinklimageräte bereit und verheißen einen kühlen Kopf auch bei hohen Temperaturen. „Diese Geräte sind wahre Stromfresser, sie können ein kleines Loch in die Haushaltskasse reißen“, sagte Ramona Ballod von der Verbraucherzentrale Thüringen.
„Für ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 750 W kostet jede Betriebsstunde ca. 16 Cent bei meist bescheidenem Kühleffekt“, rechnete sie vor. Bis zum Ende des Sommers kommen da rund 100 Euro zusammen. Diese Kosten ließen sich leicht vermeiden, denn gute Sonnenschutzsysteme seien die bessere und kostengünstigere Alternative.
Den besten Hitzeschutz böten außen angebrachte Jalousien, Markisen, Rollläden oder Fensterläden. Aber auch innen liegende spezielle Rollos oder Jalousien, die das einfallende Sonnenlicht reflektieren, seien zu empfehlen. Ansonsten gelte bei Hitze: tagsüber Fenster und Sonnenschutz geschlossen halten. Nachts lüften. So kann die in den Wänden gespeicherte Wärme wieder abgeführt werden.
Auf Energieeffizienz achten
Wer auf ein Klimagerät trotzdem nicht verzichten wolle, sollte sich vor dem Kauf beraten lassen. Verbraucher sollten beim Kauf unbedingt auf die Energieeffizienzklasse A achten und sich möglichst für ein vom Fachmann fest eingebautes Splitgerät entscheiden. Denn mobile Kleinklimageräte brauchen nicht nur viel Energie – sie können außerdem nur geringe Kühlleistungen bewältigen, da neben dem im Fenster eingehängten Abluftschlauch unausweichlich warme Luft einströmt.
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