21.07.2010
Der Einsatz überlanger Lastzüge hat im Testbetrieb beträchtliche Einsparungen erbracht. Das teilte die Fachhochschule Erfurt am Mittwoch mit, die das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet hatte. Bei dem Projekt zwischen März 2008 und Ende 2009 wurde von einer Spedition eine Nutzfahrzeugkombination mit einer Gesamtlänge von 25 Metern eingesetzt.
Sie verkehrte auf der Route zwischen der Niederlassung der Spedition in Hermsdorf und der Firma Brandt Zwieback in Ohrdruf. Bei unverändertem Gesamtgewicht von 40 Tonnen bot diese Kombination laut FH ein um etwa 50 Prozent vergrößertes Ladevolumen. Dadurch sei es möglich gewesen, täglich fast zwei Touren eines konventionellen Sattelkraftfahrzeugs einzusparen. Die pro Jahr zurückgelegte Strecke habe sich um nahezu 83.000 Kilometer reduziert. Dadurch seien rund 12.000 Liter Dieselkraftstoff in einem Jahr eingespart worden. Die detaillierten Ergebnisse der begleitenden Studie will die Fachhochschule in der kommenden Woche vorstellen.
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