Vermischtes

18.06.2010

Alle Radfernwege in Thüringen wurden seit 2008 überprüft

Ein wichtiges Etappenziel hat Thüringens Landesradwegewart jetzt erreicht. Seit 2008 hat er alle Radfernwege des Freistaates abgefahren und überprüft. In den kommenden Monaten widmet er sich den Radhauptwegen, wie die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) am Freitag in Erfurt mitteilte.

Matthias Unbehaun, Mitarbeiter der LEG Thüringen, war 2008 als Landesradwegewart eingesetzt worden. Damit sei eine zentrale Empfehlung des Radverkehrskonzeptes, welches die Landesregierung im Juni 2008 vorlegte, umgesetzt worden. Aufgabe des Landesradwegewarts ist es, das touristische Radwegenetz in Thüringen systematisch zu befahren, die Qualität der Wege und ihrer Beschilderung zu überprüfen sowie Mängel zu protokollieren. Inzwischen hat Matthias Unbehaun nach Angaben der LEG 1500 Kilometer Strecke zurückgelegt. Dies entspricht in etwa der Entfernung zwischen Erfurt und Madrid.

Radwegenetz wird ausgebaut

Bis zum Jahr 2020 soll das landesweite Radfern- und Radhauptwegenetz im Freistaat von 2000 auf dann 3200 Kilometer erweitert werden. Angestrebt werde zudem, die sichere Befahrbarkeit von Wegen zu verbessern, die touristische Beschilderung zu optimieren und neue radtouristische Erlebnisrouten zu entwickeln.

Mängel aufgezeigt

Matthias Unbehaun dokumentiert bei seinen Touren etwaige Mängel und informiert die vor Ort Verantwortlichen darüber, damit diese an die Beseitigung der Defizite gehen können. Mit den Radfernwegen hat er laut LEG in den vergangenen zwei Jahren die wesentlichen Routen über weite Entfernungen abgefahren. Dazu zählten so bekannte Strecken wie der Ilmtal-Radwanderweg oder der Radfernweg Thüringer Städtekette. In den kommenden Jahren werde er die Radhauptwege überprüfen, die im Radwegenetz eine Ebene unter den Radfernwegen stehen.

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