07.06.2010
Parteiunabhängige Bewerber haben bei den Bürgermeisterwahlen am Sonntag dominiert. Von den in 689 Gemeinden gewählten Bürgermeistern waren 287 als Einzelbewerber angetreten. 50 kommen von Freien Wählergemeinschaften und 48 von Feuerwehrvereinen. Stärkste Partei war die CDU, die 133 Bürgermeister stellt.
Nach dem vorläufigen Ergebnis waren parteiunabhängige Bewerber in insgesamt 520 Kommunen erfolgreich, wie das Landesamt für Statistik am Sonntagabend in Erfurt mitteilte. Sie erhielten 68 Prozent der insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung war mit 53,2 Prozent deutlich niedriger als 2004, als sich in den Gemeinden 63,4 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt hatten.
Unter den Parteien errang die CDU 133 Bürgermeistermandate (22,1 Prozent). Die SPD kam mit 20 Mandaten auf 5,9 Prozent. Die Linke stellt 7 Bürgermeistern und erhielt 2,5 Prozent der Stimmen. Die FDP kam mit 9 Gemeindechefs auf 1,6 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen hatten keine Kandidaten aufgestellt.
Gewählt worden war in 689 kreisangehörigen Gemeinden. Insgesamt hatten sich 909 Kandidaten um ein Bürgermeisteramt beworben. 684 Bewerber waren parteiunabhängig angetreten. Von den Parteien hatte die CDU mit 166 Kandidaten die meisten Bewerber ins Rennen geschickt. Die SPD hatte 29, die Linke 21 und die FDP 9 Kandidaten aufgestellt.
Nicht in allen Thüringer Gemeinden wurde gewählt.. Die Amtszeit der meisten hauptamtlichen Bürgermeister und der Landräte endet erst 2012. Die meisten Ortsteilbürgermeister waren schon im vergangenen Jahr bei den Kommunalwahlen gewählt worden.
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