Thüringen fördert Sanierung von Schloss Schwarzburg
Mit 760.000 Euro wird der Freistaat Thüringen in den Jahren 2012 und 2013 die weitere Sanierung von Schloss Schwarzburg unterstützen. Die Gelder fließen in die gegenwärtig laufenden umfangreichen Arbeiten an der Außenfassade des Schlosses, wie das Kultusministerium am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Bis 2016 soll die Herrichtung der Außenfassade abgeschlossen sein. Die Kosten von insgesamt 4,5 Millionen Euro würden von Land und Bund getragen.
Das Schloss Schwarzburg gehört zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Die Anlage, die bereits seit dem 15. Jahrhundert bestand, war eine der Stammburgen der Schwarzburger, einem der ältesten Thüringer Adelsgeschlechter. Besondere historische Bedeutung erlangte Schwarzburg, als Reichspräsident Friedrich Ebert dort am 11. August 1919 die von der Nationalversammlung in Weimar beschlossene Reichsverfassung, die erste demokratische Verfassung Deutschlands, unterzeichnete.
Das zum Schloss gehörende historische Zeughaus war bereits in den vergangenen Jahren für 1 Million Euro restauriert worden. Das einstige zentrale Waffendepot des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt eignet sich nun für eine museale Ausstellung. Geplant sei, die prunkvolle schwarzburgische Waffensammlung wieder am historischen Ort zu zeigen.
04.04.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.

