Analytik Jena mit kräftigem Umsatzplus
Die Analytik Jena AG hat ihre Umsatzerlöse im ersten Halbjahr erneut deutlich steigern können. Nach sechs Monaten erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 44,5 Millionen Euro und damit 9,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings lagen die Erträge unter dem Niveau des Vorjahres, wie der Hersteller von Analysenmesstechnik, Life Science-Instrumenten und Optoelektronik am Donnerstag in Jena mitteilte.
Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) habe 4,5 Millionen Euro (Vorjahr: 4,7 Millionen Euro) betragen, ein Minus von 5,5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn (EBIT) sei durch überproportional zum Umsatz gestiegene Aufwendungen in Vertrieb und Verwaltung niedriger ausgefallen und habe 2,6 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro) betragen.
Währungskurse drücken Ertrag
Nachdem das Vorsteuerergebnis im vergangenen Jahr von der in der Periode für Analytik Jena günstigen Währungssituation profitierte, habe sich in diesem Jahr die Entwicklung des US-Dollars sowie des japanischen Yen darauf negativ niedergeschlagen, erklärte das Unternehmen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) gab der Konzern mit 1,1 Millionen Euro (Vorjahr: 2,8 Millionen Euro) an, ein Minus von 59,9 Prozent. Im Berichtszeitraum habe Analytik Jena insgesamt einen Periodenüberschuss von 0,8 Millionen Euro (Vorjahr: 2,0 Millionen Euro) erzielt. Das entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,13 EUR (Vorjahr: 0,37 EUR).
Bilanzsumme und Eigenkapital konstant
Die Bilanzsumme des Konzerns sank nach eigenen Angaben zum Stichtag 31. März 2011 leicht um 0,2 Prozent von 83,6 Millionen Euro (per 30.09.10) auf 83,4 Millionen Euro. Analytik Jena weise im Berichtszeitraum ein Eigenkapital von 40,4 Millionen Euro (per 30.09.10: 39,0 Millionen Euro) aus. Dies entspreche einer Eigenkapitalquote von 48,4 Prozent. Der Bestand an liquiden Mitteln des Konzerns habe zum Ende der Berichtsperiode 8,2 Millionen Euro betragen. Die Zahl der Mitarbeiter lag mit 800 etwa auf dem Stand von Ende September 2010.
Weiteres Wachstum erwartet
Der Vorstand der Analytik Jena AG geht für das Geschäftsjahr davon aus, einen Umsatz in Höhe von etwa 86,0 Millionen Euro bis 89,0 Millionen Euro (Vorjahr: 80,2 Millionen Euro) und ein EBIT zwischen 4,5 Millionen Euro und 5,5 Millionen Euro (Vorjahr: 3,1 Millionen Euro) zu erzielen. "Wir streben weiterhin an, in allen drei Geschäftsbereichen zu wachsen. Die größte Herausforderung wird dabei sein, die Ausfälle in Japan zu kompensieren und die Auswirkungen des schwachen US-Dollars abzufangen", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.
12.05.2011
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