Unternehmen haben sich nach der Krise stabilisiert
Die meisten Thüringer Unternehmen haben die Krise überwunden und sich finanziell stabilisiert. Sechs Prozent der befragten Unternehmen verzeichnen inzwischen sogar verbesserte Kreditkonditionen, wie IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser am Montag erklärte. Er bezog sich dabei auf eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt unter rund 230 Betrieben in Nord- und Mittelthüringen.
Trotz boomender Wirtschaft klagten aber noch immer 14 Prozent der Unternehmen über allgemein schlechte Finanzierungsbedingungen, fügte Grusser hinzu. Er mahnte deshalb die Politik darauf zu achten, dass eine strengere Finanzmarktregulierung nicht zu Lasten der Mittelstandsfinanzierung geht. Einige Vorschläge des Basel III-Regelwerkes, wie die Einführung einer Verschuldungsobergrenze, benachteiligten wichtige Finanzierungsinstrumente wie Export- und Förderkredite.
Inzwischen beklage jeder zweite Unternehmer die gestiegenen Risikoprämien, sagte Grusser. Bei 39 Prozent der Unternehmen beeinträchtigten fehlende Sicherheiten die Kreditkonditionen. Eine große Hürde stelle darüber hinaus auch der geforderte Anteil des Eigenkapitals dar. „Jeder Dritte hat gegenwärtig Schwierigkeiten, einen Kredit zu bekommen, weil die notwendigen Eigenmittel fehlen“, sagte der IHK-Hauptgeschäftsführer.
06.06.2011
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
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Frosts Kolumne
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