Altersteilzeit im „Block-Modell“ am beliebtesten
Von den 69.228 Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes Thüringens (ohne Bund) waren am 30. Juni 2009 insgesamt 9244 in Altersteilzeit. Davon waren 6488 Frauen und 2756 Männer. Dies entsprach einem Anteil von 13 Prozent an allen Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes. Fast jeder Zweite (44 Prozent) der 55- bis 65-jährigen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst waren zu Jahresmitte 2009 in Altersteilzeit. Das waren 6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zur Jahresmitte 2008 befanden sich 8716 Personen in Altersteilzeit.
Ein Großteil der Altersteilzeitbeschäftigten (96 Prozent) nutzte das so genannte Block-Modell, wie das Landesamt für Statistik am Montag in Erfurt mitteilte. Dabei arbeiten sie in der ersten Hälfte der Altersteilzeit (Arbeitsphase) im vollen Umfang der bisherigen Arbeitszeit, in der zweiten Hälfte (Freistellungsphase) sind sie von der Arbeitspflicht befreit.
Von den 8863 Personen, die das Block-Modell nutzen, befanden sich am 30. Juni 2009 bereits 3835 Personen (43 Prozent) in der Freistellungsphase.
Nur 4 Prozent, nämlich 381 Personen, wählten das Teilzeit-Modell, bei diesem Modell ist die Arbeitszeit variabel vereinbart, von einer Verkürzung der täglichen Arbeitszeit über eine Reduzierung der Arbeitstage pro Woche bis hin zu längeren Freizeitphasen, die sich mit Arbeitszeiten abwechseln.
08.11.2010
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.

