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Kreis Sonneberg hat größte Betriebsdichte in der Industrie

Der Kreis Sonneberg hat die größte Betriebsdichte in der Industrie. Dort gab es im vergangenen Jahr 74 Industriebetriebe je 100 000 Einwohner. Der Thüringer Durchschnitt lag mit 38 Betrieben etwa halb so hoch. Mehr als 50 Betriebe je 100 000 Einwohner wurden in den Landkreisen Saale-Orla-Kreis (63 Betriebe), Wartburgkreis (57 Betriebe), Ilm-Kreis (55 Betriebe), Hildburghausen (52 Betriebe) und Schmalkalden-Meiningen (51 Betriebe) errechnet.

Die niedrigste Zahl von Betrieben je 100 000 Einwohner hatten die Städte Suhl (18 Betriebe), Weimar (15 Betriebe) und Erfurt (15 Betriebe) zu verzeichnen, wie das Landesamt für Statistik am Freitag in Erfurt mitteilte.

Die Beschäftigtendichte in der Industrie Thüringens betrug im vergangenen Jahr durchschnittlich 56 Beschäftigten je 1000 Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese Dichtekennziffer leicht um 0,18 Prozent an.Die Stadt Eisenach lag 2010 mit 131 Industriebeschäftigten je 1000 Einwohnern deutlich über dem Spitzenwert der alten Bundesländer (Baden-Württemberg mit 95 Beschäftigten). Ihr folgten der Saale-Orla-Kreis (103 Beschäftigte je 1000 Einwohner), der Landkreis Sonneberg (90 Beschäftigte je 1000 Einwohner), der Wartburgkreis (88 Beschäftigte je 1000 Einwohner), der Ilm-Kreis (72 Beschäftigte je 1000 Einwohner) und der Landkreise Gotha (66 Beschäftigte je 1000 Einwohner). Außer der kreisfreien Stadt Jena (62 Beschäftigte je 1000 Einwohner) lagen alle weiteren kreisfreien Städte sowie 7 Landkreise unter dem Durchschnitt von Thüringen mit 56 Beschäftigten je 1000 Einwohner. Schlusslicht war die Stadt Weimar mit einer Beschäftigtendichte von 22 Beschäftigten je 1000 Einwohner.

29.04.2011