Schott verzeichnet erfolgreiches Geschäftsjahr
Der Technologiekonzern Schott hat nach dem Krisenjahr 2008/2009 ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009/2010 verzeichnet und will seine Mitarbeiter am Erfolg teilhaben lassen. Dank einer verbesserten Nachfragesituation, insbesondere aus den Wachstumsmärkten in Asien, sowie erfolgreichen eigenen Anstrengungen, vor allem bei der Ausgabenreduzierung, seien die Umsatz- und Ergebnisziele deutlich übertroffen werden, teilte das Unternehmen am Freitag in Mainz mit.
Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 26 Prozent auf nunmehr 2,85 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,26 Milliarden Euro). Alle Geschäfte trugen zu dieser Entwicklung bei. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) belief sich auf 263 Millionen Euro (Vorjahr: minus 22 Millionen Euro). Die Zahl der Mitarbeiter blieb mit 17.468 (Vorjahr: 17.396) praktisch konstant.
„Wir haben auf unsere Innovationskraft, das breit diversifizierte Produktportfolio, die führende Marktposition in vielen Geschäftsbereichen und auf die Wirksamkeit unserer Steuerungsmaßnahmen in diesem schwierigen Umfeld vertraut“, sagte Vorstandschef Udo Ungeheuer. „Schott ist weltweit gestärkt aus der Krise hervorgegangen“, fügte er hinzu.
Zusätzliches Weihnachtsgeld
Der wirtschaftliche Erfolg erlaube es, die hervorragenden Leistungen und das besondere Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt zum Jahresende zu honorieren. In Deutschland erhielten die Tarifmitarbeiter ein Weihnachtsgeld von 150 Prozent eines Monatsentgelts. Ein vergleichbarer finanzieller Umfang sehe die Regelung für die Außertariflichen Mitarbeiter sowie für die außerhalb von Deutschland Beschäftigten vor.
Den Jahresabschluss 2009/2010 sowie einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gibt Schott auf seiner Bilanzpressekonferenz am 11. Februar 2011 in St. Gallen bekannt.
03.12.2010
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