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Der „Durchschnitts-Thüringer“ war Ende 2009 genau 45,6 Jahre alt

Die Thüringer Bevölkerung war Ende 2009 durchschnittlich 45,6 Jahre alt. Damit ist das Durchschnittsalter im vergangenen Jahr um 4 Monate angestiegen. Grund sind niedrige Geburtenzahlen und ein negativer Wanderungssaldos. Die weitere Zunahme der Lebenserwartung hatte daran keinen messbaren Anteil.

Mit 47,4 Jahren waren die Frauen im Durchschnitt um 3,6 Jahre älter als die Männer (43,8 Jahre), wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Erfurt mitteilte. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern verringerte sich um 0,1 Jahr.

Nach Angaben der Statistiker lebt die jüngste Bevölkerung in den beiden Universitätsstädten Jena (42,4 Jahre) und Weimar (43,3). Waren die Jenaer die jüngsten Thüringer, so müssen sich die Suhler mit 48,2 Jahren als die älteste Bevölkerung einer Region (Landkreis oder kreisfreie Stadt) in Thüringen bezeichnen lassen. Nach Weimar folgt auf dem drittjüngsten Platz der regionalen Durchschnittsalter-Skala der Landkreis Eichsfeld mit 43,6 Jahren.

23.09.2010