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Jeder Uni-Professor wirbt knapp 221 000 Euro ein

Die deutschen Hochschulen haben im Jahr 2008 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 4,9 Milliarden Euro an Drittmitteln eingeworben. Wie bereits 2007 erzielten die Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren im Jahr 2008 mit durchschnittlich 220 700 Euro (+ 14,2 Prozent gegenüber 2007) die höchsten Drittmitteleinnahmen. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich. 2008 lag der Durchschnitt der Drittmitteleinnahmen einer Professorin beziehungsweise eines Professors bei 133 000 Euro. An den Fachhochschulen betrugen die Drittmitteleinnahmen je Professorin/je Professor 20 500 und an den Kunsthochschulen 10 700 Euro. Mit rund 442 200 Euro die Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren im Bereich der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften durchschnittlich die höchsten Drittmitteleinnahmen. Die höchsten Drittmitteleinnahmen unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) erzielten die Technische Hochschule Aachen (193 Millionen Euro), die Technische Universität München (169 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (130 Millionen Euro). (Quelle: Statistisches Bundesamt)

24.09.2010