2011 wurden über 2500 Tonnen Spargel geerntet
2011 sind in Thüringen 2509 Tonnen Spargel geerntet worden. Die Spargelanbauer erzielten dabei einen durchschnittlichen Ertrag von 6,9 Tonnen pro Hektar. Dieser Spitzenertrag lag damit noch über dem bisher höchsten Niveau von 6,5 t/ha im Jahr 2003. Erste Ergebnisse zur diesjährigen Spargelernte werden Mitte Juli vorliegen.
Im vergangenen Jahr war Spargel auf 362 Hektar geerntet worden, wie das Landesamt für Statistik am Freitag in Erfurt mitteilte. Mit der geernteten Menge entfielen rein rechnerisch 1,1 Kilogramm einheimischer Spargel pro Einwohner Thüringens zur Verfügung. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 1,5 Kilogramm je Einwohner Deutschlands konnten damit die Thüringer Spargelproduzenten nicht vollständig den Bedarf in der Region abdecken. Die Thüringer Ernte machte an den 103.500 Tonnen in Deutschland insgesamt einen Anteil von 2,4 Prozent aus.
Während der Spargelanbau Anfang der Neunziger Jahre mit 40 Hektar nur eine untergeordnete Rolle spielte, verdoppelte sich 1998 die Anbaufläche und stieg fast stetig an. 2011 betrug die Anbaufläche 445 Hektar, davon waren 82 Hektar noch nicht ertragsfähig. Schwerpunktmäßig erfolgt in Thüringen der Anbau im Raum Herbsleben und Kutzleben im Unstrut-Hainich-Kreis. Spargel wird jedoch auch in den Landkreisen Gotha, Sömmerda und im Altenburger Land erzeugt.
18.05.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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