500.000 Jobs durch den Handel mit Osteuropa und China
Durch den starken Anstieg des Handels mit Osteuropa und China sind in Deutschland seit 1988 rund 500.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Universität Zürich und der Universität Duisburg-Essen.
Beschäftigungsverluste, die durch die verstärkte Konkurrenz in einigen Branchen entstanden, seien dabei bereits einberechnet worden, teilte das IAB am selben Tag mit. Durch den verstärkten Handel mit Osteuropa und China habe es Gewinner und Verlierer unter Deutschlands Betrieben und Beschäftigten gegeben. In einigen Branchen, die sich durch den Import von Produkten aus Osteuropa und China einer verschärften Konkurrenzsituation ausgesetzt sehen, sei es zwar zu Beschäftigungsverlusten gekommen. Diese seien jedoch durch die Beschäftigungsgewinne in den exportstarken Branchen wie
Fahrzeug- und Maschinenbau mehr als ausgeglichen worden.
Auch die Beschäftigungsstabilität ist durch den verstärkten Handel sei insgesamt gestiegen. Während die durchschnittliche Beschäftigungsdauer in den exportstarken Branchen wuchs,
sank sie in den Branchen, die durch die zunehmenden Importe unter erhöhten Druck geraten sind.
10.07.2012
Hintergrund
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