6-Millionen-Investition in Pößnecker Innenstadt
In der Pößnecker Innenstadt wird ein Wohnquartier mit Unterstützung des Landes modernisiert. Von den 6 Millionen Euro an Investitionen steuert das Land 3,5 Millionen Euro bei. Im Stadtquartier Brauhausgasse/Breite Strasse wird die AWO 36 barrierefreie 1-2-Raumwohnungen, davon zwei rollstuhlgerechte, errichten. Außerdem entstehen Räume für eine Seniorenbegegnungsstätte, die Tagespflege sowie mehrere kleine Läden.
„In verschiedenen Thüringer Klein- und Mittelstädten kann man Wohnungsleerstand und ungenutzte Brachflächen als sichtbare Symptome des demografischen Wandels erleben“, erklärte Wohnungsbauminister Christian Carius. Deshalb müssten die Städte wieder stärker von innen nach außen entwickelt werden.
Durch die Investition werden vier historische Gebäude in der Breiten Strasse denkmalgerecht saniert. Die nördliche Quartierkante an der Brauhausgasse wird wieder hergestellt und die Lücke durch den Abriss eines alten Verlagsgebäudes durch Neubauten geschlossen. Die Maßnahmen werden mit einem Wohnungsbaudarlehen aus dem Innenstadtstabilisierungsprogramm von gut 1,9 Millionen Euro gefördert. Aus dem Programm für städtebaulichen Denkmalschutz wird das Vorhaben mit weiteren 1,6 Millionen Euro Fördermitteln von Bund, Land und Kommune unterstützt.
26.04.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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