Ehemaliges Archäologisches Museum der Universität Jena wiedereröffnet

Blick auf einige Büsten der wiedereröffneten Antikensammlungen der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Davon können sich Besucher von jetzt an selbst überzeugen. (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)
Die Antikensammlungen der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit Dienstag wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Gezeigt wird der Fundus am neuen Standort in der Carl-Pulfrich-Straße 2, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Seit der Schließung des Archäologischen Museums der Universität Jena vor genau 50 Jahren war die Originalsammlung auf engstem Raum eingelagert und höchstens während Sonderausstellungen im Stadtmuseum zu sehen.
Die Sammlung von Gipsabgüssen antiker Skulpturen befand sich im Magazin des Berliner Pergamonmuseums und kehrte sukzessive zu einem beträchtlichen Teil nach Jena zurück. Hochkarätige Dauerleihgaben und Schenkungen bereicherten die Sammlungen in den letzten Monaten zusätzlich, so dass sie nun weit mehr als 2000 Exponate umfassen. „Mit unseren antiken Schätzen können wir uns dank der neuen Ausstellungsfläche mit bedeutenden Sammlungen anderer deutscher Universitäten messen“, sagt die Lehrstuhlinhaberin für Klassische Archäologie, Angelika Geyer. „Schließlich repräsentiert sie mit den originalen Großplastiken und Gipsabgüssen, den Keramiken, Bankettausrüstungen, Metall- und Glasgegenständen sowie Münzen das gesamte Spektrum antiken Kunstschaffens.“ Außerdem decken die Originale mit ihrer Herkunft fast den gesamten Mittelmeerraum und alle Epochen der Antike ab – von der Bronze- bis weit in die römische Kaiserzeit.
Die Sammlung kann immer mittwochs und samstags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.
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