Funkanalyse zum lokalen Fernsehen in Thüringen 2012 vorgelegt
Rund 400.000 Personen ab 14 Jahren zählen in Thüringen zu den potentiellen Nutzern des lokalen Fernsehens. Sie kennen „ihren“ lokalen Sender und können ihn auch empfangen, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der Thüringer Landesmedienanstalt hervor.
90 Prozent von ihnen hätten schon einmal ein lokales TV-Programm eingeschaltet. Eingeschaltet würden die lokalen Fernsehsender vor allem in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr, montags bis freitags wesentlich häufiger als am Wochenende. Die Zuschauer von Lokal-TV seien im Schnitt 54 Jahre alt, fast jeder zweite sei berufstätig, 40 Prozent seien Rentner.
Die Ergebnisse sind Teil einer Reichweitenstudie zum ortsnahen Fernsehen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die in den letzten Monaten im Auftrag der fünf ostdeutschen Landesmedienanstalten von der INFO Markt- und Meinungsforschung GmbH Berlin durchgeführt wurde.
04.07.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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