Ratgeber

Leitfaden gibt Tipps für sicheren Umgang mit mobilen Geräten unterwegs

Mobiles Arbeiten gehört für kleine und mittelständische Unternehmen mittlerweile zum Arbeitsalltag. Doch damit verbunden sind auch eine Reihe von Risiken, denn Hotspots können für Laptops und Smartphones zur Sicherheitsfalle werden und unverschlüsselte Benutzerkonten auf dem PC bieten leichte Beute für Online-Betrüger. Darauf hat das Netzwerk Elektronischer  Geschäftsverkehr (NEG) aufmerksam gemacht.

Wer von unterwegs mit dem Notebook arbeitet, sollte darauf achten, seinen Rechner ausreichend zu schützen. Dazu gehöre, schon vor Reisebeginn alle verfügbaren Sicherheits-Updates für das Betriebssystem und Anwendungsprogramme zu installieren. Alle Benutzerkonten sollten passwortgeschützt sein, damit Unbefugte keinen Zugriff auf die Daten haben.

Smartphones ersetzen auf Reisen oft das Büro. Sie sind WLAN- oder Bluetooth-fähig und ermöglichen es, fast überall online zu gehen. Die Zugänge sollten aber aktiviert werden, wenn sie benötigt werden. Bei Nichtgebrauch  sollte die Übertragungsfunktion deaktiviert werden, damit sich niemand Zugriff zu den Daten auf dem Smartphone verschaffen kann.

Potenzielle Gefahren gehen auch von Hotspots an Flughäfen, Bahnhöfen, in Hotels oder Cafés aus. Oft sind die Netzwerke, die den Zugang zum Internet ermöglichen, nicht oder nur schwach verschlüsselt. Fremde haben dann leichtes Spiel, an vertrauliche Firmendaten zu gelangen und diese zu missbrauchen. Deshalb sollte die angebotene Verschlüsselung des Netzwerks mindestens der Sicherheitsstufe WPA oder besser WPA II entsprechen.

Besondere Vorsicht ist bei der Nutzung fremder Rechner geboten. Viele Rechner verfügen nicht über eine geeignete Firewall oder ein Anti-Viren-Programm. Vor allem Online-Banking sollte nicht auf einem fremden Rechner abgewickelt werden, da Ihre Daten missbraucht werden könnten. Auf jeden Fall sollten nach der Benutzung die temporären Dateien des Browsers, die Browser-Historie und die so genannten Cookies gelöscht werden.

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr berät seit 1998 Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business Lösungen. Es verfügt derzeit 28 über das Bundesgebiet verteilte regionale Kompetenzzentren und ein Branchenkompetenzzentrum für den Handel. Das Netzwerk bietet zudem Informationen wie Handlungsanleitungen, Studien und Leitfäden, die unter www.ec-net.de heruntergeladen werden können. Die Arbeit des Netzwerks wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

06.08.2012