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Metallarbeitgeber legen Angebot vor – Gewerkschaft enttäuscht


In der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die 420.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt. Es sieht 3 Prozent mehr Lohn sowie eine Anpassung der Entgelte für Zeitarbeiter vor. Die IG Metall lehnte das Angebot als Provokation ab. Sie verlangt 6,5 Prozent mehr Lohn, mehr Mitbestimmung bei der Zeitarbeit und eine unbefristete Übernahme von Lehrlingen.

Der Verhandlungsführer der Metall-Arbeitgeber, Eduard Kulenkamp erklärte, das Angebot enthalte „eine echte Reallohnerhöhung, verbessert die Ausbildungschancen von Jugendlichen und erhöht die Sicherheit von Betrieben und Arbeitsplätzen".  Die Entgelte der Zeitarbeiter sollten schrittweise an die der Stammbelegschaft angeglichen werden. Ausgebildete Jugendliche sollen weiterhin für zunächst zwölf Monate übernommen werden. Ein Übernahmezwang ginge jedoch zu Lasten benachteiligter Jugendlicher, sagte Kulenkamp.

19.04.2012