Stichwahlen in mehreren kreisfreien Städten notwendig
Bei den Kommunalwahlen am Sonntag haben die Bürgermeister von Erfurt und Suhl, Andreas Bausewein (SPD) und Jens Triebel (parteilos), ihre Ämter verteidigt. Bausewein erzielte mit 59,2 Prozent der abgegebenen Stimmen ebenso die absolute Mehrheit wie Triebel, der auf 50,7 Prozent kam. In Jena verfehlte Amtsinhaber Albrecht Schröter (SPD) dagegen die absolute Mehrheit mit 49,8 Prozent nur knapp und muss in der Stichwahl gegen Dietmar Schuchardt (CDU) antreten, der 17,9 Prozent der Stimmen erhielt.
Stichwahlen wird es auch in Weimar, Eisenach und Gera geben. In Weimar lagen Amtsinhaber Stefan Wolf (SPD) mit 43,8 Prozent und der Kandidat des weimarwerks, Martin Kranz mit 37,5 Prozent relativ dicht beieinander. Dagegen erhielt in Eisenach Amtsinhaber Stefan Doht (SPD) eine klare Abfuhr. Er kam mit 17,4 Prozent nur auf Platz 3. In die Stichwahl gehen Raymund Walk (CDU, 38,9 Prozent) und Katja Wolf (Linke, 24,4 Prozent). In Gera muss Amtsinhaber Norbert Vornehm (29,7 Prozent), der als unabhängiger Kandidat angetreten war in der Stichwahl gegen die parteilose Viola Hahn (47,6 Prozent) antreten.
22.04.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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