Thüringer Ausbaugewerbe im 1. Quartal 2012 auf leichtem Wachstumskurs
Das Thüringer Ausbaugewerbe hat im ersten Quartal 2012 höhere Umsätze erzielt. Allerdings blieb der Freistaat beim Wachstum deutlich unter dem Schnitt der Neuen Bundesländer. Die Betriebe des Thüringer Ausbaugewerbes erzielten einen Umsatz in Höhe von 185 Millionen Euro. Sie überboten damit das vergleichbare Vorjahresquartal um 5,6 Prozent.
Damit liegt Thüringen auf 8 unter den 16 Bundesländern, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag in Erfurt mitteilte. Ein höheres Umsatzwachstum erzielten die Neuen Bundesländer (einschließlich Berlin) mit 10,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Deutschlandweit wurde ein Umsatzanstieg um 7,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro registriert.
Ein positiver Trend ist nach Angaben der Statistiker auch bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen. So arbeiteten Ende März diesen Jahres 9477 Personen in dieser Branche, 4,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. In der Rangliste der Beschäftigtenentwicklung aller Bundesländer verbesserte sich Thüringen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vom 14. auf den 8. Platz.
Die Umsatzproduktivität (Umsatz je Beschäftigten) erhöhte sich in Thüringen im 1. Quartal 2012 gegenüber 2011 nur um 1,1 Prozent. In den neuen Bundesländern (+ 8,6 Prozent) und in Deutschland (+ 2,3 Prozent) stieg sie dagegen durch die stärkere Umsatzentwicklung deutlich schneller. Die absolute Höhe der Thüringer Umsatzproduktivität lag mit 19.565 Euro je Beschäftigtem um 16,0 Prozent unter der der neuen Bundesländer und um 19,2 Prozent unter dem Niveau Deutschlands.
12.06.2012
Hintergrund
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