Thüringer Bauhauptgewerbe mit 10,5 Prozent Auftragswachstum
Das Thüringer Bauhauptgewerbe meldet für die ersten fünf Monate dieses Jahres ein kräftiges Auftragsplus. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres erhöhte sich der Auftragseingang um 10,5 Prozent. Der Gesamtumsatz mit 599 Millionen Euro war von Januar bis Mai 2012 um 3,1 Prozent und der baugewerbliche Umsatz mit 591 Millionen Euro um 2,9 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum 2011.
Innerhalb der einzelnen Bausparten stieg der Umsatz nur im gewerblichen Bau um 7,5 Prozent an, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Im öffentlichen- und Straßenbau lag das Ergebnis um 8,6 Prozent und im Wohnungsbau um 8,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Bis Ende Mai 2012 wurden Bauaufträge in Höhe von 655 Millionen Euro, 62 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor, abgeschlossen. Dieser Zuwachs ist auf einen Anstieg der wertmäßigen Nachfrage nach Bauleistungen im gewerblichen Bau in Höhe von 15,1 Prozent, im öffentlichen- und Straßenbau von 8,3 Prozent und im Wohnungsbau von 7,0 Prozent zurückzuführen.
25.07.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.

