Thüringer Forschungspreise verliehen
Jenaer Wissenschaftler sind am Freitag mit dem Thüringer Forschungspreis geehrt worden. Ausgezeichnet wurden jeweils zwei Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik Jena sowie zwei Forschergruppen vom Institut für Photonische Technologien Jena. Die mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1995 für herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen vergeben.
Den Preis im Bereich Grundlagenforschung (17.500 Euro) erhielt die Forschergruppe um Dr. Volker Deckert vom Institut für Photonische Technologien aus Jena. Sie entwickelten ein Verfahren, mit dem kleinste Details in Elementen analysiert werden können. Die neue Methode erlaubt Einblicke, beispielsweise in DNA, Viren und Proteine, die zum besseren Verständnis des Entstehens von Krankheiten beitragen können.
Der Forschungspreis für Angewandte Forschung (17.500 Euro) wurde in diesem Jahr geteilt vergeben. Prof. Dr. Klaus Jandt und Dr. Thomas Keller vom Institut für Materialwissenschaften der Physikalisch-Astronomischen Fakultät an der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben den Aufbau von Proteinschichten untersucht und ein Verfahren zu deren Veränderung entwickelt. Damit kann der Einsatz von Proteinen, die Gelenken und Prothesen als „Schmierstoffe“ dienen, gezielt verbessert werden. Ebenfalls mit dem Preis im Bereich Angewandte Forschung wird die Forschergruppe um Dipl.-Chem. Stephan Grimm vom Institut für Photonische Technologien aus Jena geehrt. Sie entwickelten ein Verfahren zur besseren Erzeugung von Laserfasern, die selbst Licht erzeugen können. Damit können künftig Fasern in höchster Qualität und mit einem vielfältigeren Einsatzbereich, beispielsweise beim Schneiden, Bohren und Schweißen, produziert werden.
Der Transferpreis (15.000 Euro) ging an Dr. Ulrike Schulz und Dr. Peter Munzert vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena für die Arbeit über das „Entspiegelungsverfahren AR-Plas“ für ein Verfahren zur Entspiegelung von Glas- und Kunststoffoberflächen.
17.02.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
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Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
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