Universität Jena startet mit rund 19.200 Studierenden ins neue Semester
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena startet mit 19.190 Studentinnen und Studenten in das Sommersemester. Dass dies deutlich weniger als zum Wintersemester“, wie die Universität am Montag in Jena mitteilte. Wegen der Umstellung auf das Bachelor- und Masterformat zum Sommersemester sei nur noch in wenige Fächer immatrikuliert worden, erläutert Studien-Dezernentin Eva Schmitt-Rodermund.
684 der Studierenden seien Erstsemester, das sei über ein Drittel mehr als vor einem Jahr. Das liege vor allem vor allem an der gestiegenen Nachfrage nach Masterstudienplätzen liegt (plus 50 %). Von den Erstsemestern stammten – wie vor einem Jahr – 21,6 Prozent aus den alten Bundesländern. „Der gute Ruf der Universität Jena spricht sich auch jenseits der Grenzen des Landes herum“, sagte Schmitt-Rodermund.
56,2 Prozent aller Studierenden in diesem Sommersemester sind – ähnlich wie im Vorjahr – weiblich, 7,8 Prozent (plus ein Prozentpunkt) kommen aus dem Ausland und 21,8 Prozent stammen aus den alten Bundesländern – eine Steigerung um über ein Viertel gegenüber dem Vorjahr.
16.04.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.


