Wohnungsbestand in Thüringen ist gewachsen
Ende 2011 gab es nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik 1.167.575 Wohnungen in Thüringen. Dabei wurden gingen weniger Wohnungen durch Abriss oder Umbauten verloren als neu hinzukamen.
2011 wurden 4995 Wohnungen aus dem Wohnungsbestand verloren, davon 1556 Wohnungen durch Abbruch und 3439 Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Zum Bestand hinzu kamen 6354 Wohnungen, davon wurden 2085 neu gebaut und 4270 Wohnungen entstanden durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.
Per Saldo erhöhte sich der Wohnungsbestand damit zum 31. Dezember 2011 gegenüber dem gleichen Stichtag des Vorjahres um 1360 Wohnungen. Damit wuchs der Wohnungsbestand das zweite Jahr in Folge.
Im Vergleich zu 2002 hat sich der Bestand an Wohnungen mit 1 bis 4 Räumen bis Ende 2011 um 24.014 Wohnungen verringert. Dagegen hat der Bestand an 5- bis 7-Raumwohnungen kontinuierlich um 16.566 vergrößert. Diese Entwicklung führte zu einem weiteren Anstieg der verfügbaren Wohnfläche je Einwohner. Sie vergrößerte sich im Landesdurchschnitt von 36,9 m² im Jahr 2002 auf 40,6 m² je Einwohner im Jahr 2011. Im Jahr 2011 war eine durchschnittliche Wohnung 77,4 m² groß (2002: 75,5 m²) groß.
03.07.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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