Zahl der tödlichen Unfälle gesunken
Bei Verkehrsunfällen sind im Februar in Thüringen drei Menschen ums Leben gekommen. Das waren sieben weniger als im Februar 2011, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag berichtete. Allerdings erhöhte sich die Zahl der Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen, um 1,6 Prozent auf 392.
Insgesamt erfasste die Polizei im Februar 4037 Unfälle. Das waren 7,9 Prozent mehr als im Februar 2011. Dabei habe sich die Zahl der Unfälle, bei denen ein schwerer Sachschaden entstand, um 22,3 Prozent auf 230 Unfälle. Ebenso habe sich die Zahl der sonstigen Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um 67,9 Prozent auf 47 Unfälle deutlich erhöht.
Von Januar bis Februar 2012 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 8497 Straßenverkehrsunfälle, 1,0 Prozent mehr als in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011.
Auch die Zahl der Verunglückten erhöhte sich um 27 auf 1153 Personen. Obwohl auch in diesem Zeitraum die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 10,9 Prozent auf 909 Unfälle gestiegen ist, kamen bei diesen Unfällen 5 Menschen weniger ums Leben als von Januar bis Februar 2011. Insgesamt verloren 16 Verkehrsteilnehmer in den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 ihr Leben.
17.04.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.

