CDU- und SPD-Fraktion wollen umfassende BAföG-Reform
Die Landtagsfraktionen von CDU und SPD wollen eine umfassende Reform des BAföG. Einen entsprechenden Antrag brachten die Koalitionsfraktionen am Mittwoch für die nächste Plenarsitzung ein. „Wir wollen, dass sich Thüringen bei der anstehenden BAföG-Novellierung für eine umfassende Reform der Ausbildungsfinanzierung einsetzt“, erklärte Mario Voigt, hochschulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
In dem Antrag wird unter anderem eine kontinuierliche Anpassung und Erhöhung der BAföG-Freibeträge und -Fördersätze gefordert. „Mit dieser Regelung erfüllen wir ein wichtiges Anliegen der Auszubildenden, nämlich beim BAföG die Steigerung der Lebenshaltungskosten weit besser abzufedern als bisher“, sagte Thomas Hartung, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Der Koalitionsantrag sieht des weiteren Maßnahmen zur Schließung des so genannten „Mittelstandslochs“ bei der Studienfinanzierung, die Beseitigung von Förderlücken, eine Öffnung des BAföG für in Teilzeit absolvierte Studiengänge bei Studierenden mit Kind oder mit Behinderung sowie eine Berücksichtigung der Pflege naher Angehöriger bei der Bestimmung der Förderungshöchstdauer vor. Hier müsse es dringend zu Verbesserungen im Sinne der Auszubildenden kommen.
15.02.2012
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