Weniger Teilnehmer an arbeits- und berufsvorbereitenden Maßnahmen
In Thüringen ist die Zahl der Teilnehmer an arbeits- und berufsvorbereitenden Maßnahmen gesunken. 2010 nahmen rund 6700 junge Menschen an einer solchen Maßnahme teil. Seit 2005 verringerte sich die Zahl der um 5500 Personen oder 45 Prozent. Thüringen lag damit über dem bundesweiten Trend. Im Jahr 2005 befanden sich in Deutschland 478.300 junge Menschen in einer solchen Maßnahme. Fünf Jahre später waren es noch 366.000 Personen und damit 23 Prozent weniger.
Den höchsten Rückgang verzeichnete nach Angaben des Landesamtes für Statistik in diesem Zeitraum Sachsen mit 61 Prozent. In den ostdeutschen Ländern (einschließlich Berlin) verringerte sich die Zahl der Teilnehmer um 48 Prozent, von 64 500 Personen im Jahr 2005 auf 33 300 Personen im Jahr 2010.
06.03.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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