Mehr Rinder- und weniger Schweineschlachtungen
Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 1,8 Millionen Tiere geschlachtet. Das waren nach vorläufigen Berechnungen 51.300 Tiere weniger (-2,8 Prozent) als im Jahr 2010. Maßgebend für diese Entwicklung sind die um 65.300 Stück bzw. 3,8 Prozent gesunkenen Schweineschlachtungen. Im vergangenen Jahr wurden 1,7 Millionen Schweine geschlachtet. Die Rinderschlachtungen stiegen dagegen um 15,5 Prozent über das Niveau von 2010 (+13.200 Tiere).
Mit 8500 geschlachteten Schafen erhöhte sich die Zahl zum Jahre 2010 um 800 Tiere bzw. 9,8 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Dabei hatten die Schlachtungen von Lämmern mit 62,8 Prozent einen erhöhten Anteil (2010: 44,3 Prozent).
Während mit 900 Tieren die Ziegenschlachtungen gegenüber 2010 um 9,4 Prozent rückläufig waren, haben sich die Pferdeschlachtungen mit 500 Tieren nahezu verdoppelt.
1,8 Millionen Tiere wurden gewerblich geschlachtet und 19.700 Tiere waren Hausschlachtungen (rund 1 Prozent aller Schlachtungen). Gegenüber 2010 wurden 49.100 weniger gewerbliche Schlachtungen (-2,7 Prozent) registriert. Die Zahl der Hausschlachtungen war um 2100 Tiere (-9,7 Prozent) geringer.
Aus den geschlachteten Tieren wurden im Jahr 2011 insgesamt 185.500 Tonnen Fleisch erzeugt. Gegenüber dem Jahr 2010 fiel die Schlachtmenge um 1800 Tonnen bzw. um 1 Prozent niedriger aus. Nach Fleischarten differenziert wurden erzeugt: 156.600 Tonnen Schweinefleisch (Veränderung gegenüber 2010: -3,2 Prozent), 28.500 Tonnen Rindfleisch (+13,4 Prozent), 191 Tonnen Schaffleisch (entspricht der Menge von 2010), 17 Tonnen Ziegenfleisch (-9,4 Prozent) und 132 Tonnen Pferdefleisch (+91,9 Prozent).
01.02.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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