Weniger Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen
In Thüringen wurden von Januar bis November 2011 weniger Gewerbe an- bzw. abgemeldet als in den ersten elf Monaten 2010. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen verringerte sich um 8,9 Prozent auf 14.468 und die Zahl der Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Substanz um 5,1 Prozent auf 3389. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen ging im gleichen Zeitraum um 6,0 Prozent auf 13.905 zurück und die Zahl der Betriebsaufgaben mit größerer wirtschaftlicher Substanz um 2,4 Prozent auf 3148.
80 Prozent der An- und Abmeldungen stammten von Einzelunternehmern, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag in Erfurt mitteilte. Rund 12 Prozent der Anmeldungen und circa 11 Prozent der Abmeldungen entfielen auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und rund 4 Prozent auf Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR). Anzeigen für andere Rechtsformen spielten eine eher untergeordnete Rolle. Die seit 2003 in Deutschland zugelassene englische Rechtsform Limited (Private Companies Limited by Shares, Ltd.) hatte einen Anteil von 0,6 Prozent.
Von den 3148 Betriebsaufgaben in den ersten elf Monaten 2011 wurden 47,6 Prozent von einem Einzelunternehmer angezeigt. Es folgen auch hier in gleicher Reihenfolge die GmbH mit 33,4 Prozent, die GbR mit 7,7 Prozent, die GmbH & Co. KG mit 4,7 Prozent und die Limited mit 1,5 Prozent.
14.02.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.


