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Ostdeutsche Industrie zuversichtlich

Die ostdeutsche Industrie startet mit hohen Erwartungen ins neue Jahr. Zwar hat sich die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage seit der letzten Umfrage vom November um sechs Punkte verschlechtert, aber die Geschäftserwartungen sind um 16 Punkte gestiegen, wie aus der jüngsten Industrieumfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) vom Januar unter rund 300 Unternehmen hervor.

Im November bewertete ein Viertel der Unternehmen die Aussichten für die nächsten sechs Monate als „eher schlecht“ oder „schlecht“, nunmehr seien es nur noch 18 Prozent. Allerdings knüpfe der aktuelle Saldenwert im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt noch nicht an die hohen Erwartungswerte bis Mitte des vergangenen Jahres an.

Die Unternehmen seien sich unabhängig von der Betriebsgröße in ihren Einschätzungen zur konjunkturellen Lage in Ostdeutschland einig. Sie bewerteetn durchgängig die aktuelle Lage schlechter als im November, die Erwartungen jedoch deutlich besser. Die Unternehmen mit

weniger als 50 Beschäftigten gingen zudem mit mehr Schwung ins neue Jahr, als

dies Anfang 2011 der Fall war.

08.02.2012