700.000 Euro für Hospizarbeit in Thüringen
Die Primärkrankenkassen in Thüringen unterstützen in diesem Jahr die ambulante Hospizarbeit mit über 700.000 Euro. Damit ist die Förderung um mehr als 6 Prozent gestiegen, wie die AOK Plus am Dienstag in Erfurt mitteilte.
Die Gelder verwenden die 23 Hospizdienste vor allem als Zuschuss zur Deckung ihrer Personal- und Fortbildungskosten für ihre Koordinatoren, die die vielen ehrenamtlichen Helfer betreuen, schulen und bei ihrer Tätigkeit unterstützen. Die beteiligten Krankenkassen wollen durch die Förderung das wichtige und hervorragende ehrenamtliche Engagement der Hospizinitiativen in Thüringen anerkennen. Damit komme man dem Wunsch sterbenskranker Versicherter entgegen, in ihrer letzten Lebensphase in der gewohnten häuslichen Umgebung zu verbleiben.
Die Gelder werden nach Angaben der Kassen den ambulanten Hospizdiensten auf Antrag gezahlt. In diesem Jahr sei allen Anträgen entsprochen worden. In den geförderten Hospizdiensten im Freistaat sind aktuell 861 qualifizierte ehrenamtliche Personen in der ambulanten Sterbebegleitung tätig. Sie leisteten allein im vergangenen Jahr bei 1.517 todkranken Menschen Sterbebegleitung.
Die Unterstützung kommt von der AOK PLUS, der IKK classic, den Betriebskrankenkassen, der Knappschaft und der Krankenkasse für den Gartenbau.
10.07.2012
Hintergrund
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