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2000. Ausbildungsvertrag unterzeichnet


Im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt ist jetzt der 2000. Ausbildungsvertrag abgeschlossen worden. Das ist ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das positive Zwischenergebnis zeigt deutlich, dass sich die Unternehmen ihren Fachkräftenachwuchs so früh wie möglich sichern wollen“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Die meisten Firmen hätten erkannt, dass sie in diesem Jahr ihre Anstrengungen bei der Bewerbersuche verstärken müssten, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen.

Wegen sinkender Schulabgängerzahlen werde es für die Unternehmen immer wichtiger, das Bewerberverhalten der Jugendlichen genau zu analysieren und sich gezielt darauf einzustellen, sagte Grusser am Montag in Erfurt. Vor allem der Rat der Eltern und betriebliche Praktika stellten in der Phase der Berufsorientierung wichtige Wegweiser für junge Menschen dar. Dies belege nicht zuletzt auch eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIB).

Nützliche Praktika

Erfahrungen in Form von Praktika oder Ferienjobs seien trotz zahlreicher Internetbörsen nach wie vor nicht mit Gold aufzuwiegen, betonte der IHK-Chef. Inzwischen sähen 75 Prozent der Jugendlichen das betriebliche Praktikum als Hauptinformation bei der Auswahl des Berufes an, gefolgt vom Internet (64 Prozent) und kurzen Betriebsbesichtigungen (48 Prozent).

Aber gerade im Bereich der Praktika bestehe noch erhebliches Potential in der Wirtschaft. „Lediglich jedes fünfte Ausbildungsunternehmen nutzt bisher diese Möglichkeit, um frühzeitig Jugendliche für die betriebliche Lehre zu interessieren“, verweist Grusser auf die jüngste IHK-Umfrage.

25.07.2011