Mehr Beschäftigte in der Thüringer Energie- und Wasserversorgung
Die Thüringer Betriebe der Energie- und Wasserversorgung beschäftigten am 30. September dieses Jahres 7078 Personen. Das waren 276 Beschäftigte oder 4,1 Prozent mehr als am 30. September des Vorjahres. Allerdings ist dieser Beschäftigungszuwachs größtenteils auf die Neuzuordnung eines Betriebes in den Wirtschaftsbereich Energieversorgung zurückzuführen, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag in Erfurt mitteilte.
56,1 Prozent der Beschäftigten der Energie- und Wasserversorgung bzw. 3973 Personen arbeiteten im Bereich Elektrizitätsversorgung. Das waren 293 Personen bzw. 8,0 Prozent mehr als zum Vorjahresstichtag. Dagegen waren im Bereich der Gasversorgung mit 180 Beschäftigten 14 Personen bzw. 7,2 Prozent weniger beschäftigt. Auch in den Betrieben der Wärme- und Kälteversorgung ging die Beschäftigtenzahl zurück (– 22 Personen bzw. – 8,9 Prozent).
Leicht steigende Beschäftigtenzahlen gab es im September 2011 im Bereich der Wasserversorgung. Hier waren mit 2701 Personen 19 Personen (0,7 Prozent) mehr beschäftigt als vor einem Jahr.
Am längsten gearbeitet wurde im September 2011 im Bereich der Wärme- und Kälteversorgung. Mit durchschnittlich 144 Stunden je Beschäftigten im Monat waren es 14 Stunden mehr als in der Elektrizitätsversorgung mit 130 Stunden. In der Gas- und Wasserversorgung wurden durchschnittlich 130 bzw. 136 Stunden je Beschäftigten gearbeitet.
Bei den Gehältern je Beschäftigten (brutto) nahm die Gasversorgung im September 2011 eine Spitzenposition ein. Mit 3655 Euro je Beschäftigten wurde hier mehr verdient als in der Elektrizitätsversorgung mit 3134 Euro, der Wärme- und Kälteversorgung mit 3055 Euro und der Wasserversorgung mit 2684 Euro.
06.12.2011
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