Bauen wurde teurer
Bauen ist in Thüringen teurer geworden. Der Preisindex für Wohngebäude erhöhte sich im November 2011 gegenüber November 2010 um 2,2 Prozent auf einen Indexstand von 116,0 (Basis: 2005 = 100). Im Vergleich zum August 2011 lag der Preisanstieg bei 0,3 Prozent.
Der Preisanstieg für Rohbauarbeiten blieb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt konstant (2,1 Prozent), wie das Landesamt für Statistik am Dienstag in Erfurt mitteilte. Es waren in allen Gewerken Preisanstiege zu verzeichnen. Entwässerungskanal- und Gerüstbauarbeiten verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent, Abdichtungsarbeiten hatten mit 0,6 Prozent den geringsten Anstieg.
Für Ausbauarbeiten stiegen die Bauleistungspreise gegenüber November 2010 um 2,3 Prozent. Ebenso wie bei den Rohbauarbeiten verteuerten sich alle Gewerke. Am stärksten stiegen die Preise für gebäudetechnische Gewerke, wie z.B. Raumlufttechnik (7,7 Prozent) oder Nieder- und Mittelspannungsanlagen (4,4 Prozent).
Der Preisanstieg für den Bau von Nichtwohngebäuden (Bürogebäude) war mit insgesamt 2,4 Prozent etwas höher als bei den Wohngebäuden, wobei die Preisentwicklung sowohl bei den Roh- als auch den Ausbauarbeiten analog verlief.
Die Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent teurer.
Im Straßenbau stiegen die Preise im Schnitt um 5,2 Prozent.
27.12.2011
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