ifo Geschäftsklimaindex stieg erneut
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Februar erneut verbessert. Das Klima wurde zum vierten Mal in Folge von den Unternehmen besser beurteilt. Der entsprechende Index verbesserte sich gegenüber Januar um 1,3 auf 109,6 Punkte.
Auch die Geschäftslage wurde besser als im Januar bewertet. Hier stieg der Index um 1,2 auf 117,5 Zähler. Ihre Geschäftserwartungen schätzten die Unternehmen ebenfalls zum vierten Mal in Folge zuversichtlicher ein. Der Index kletterte von 100,9 auf 102,3 Punkte, wie das ifo Institut am Donnerstag mitteilte.
Aufschwung kommt zurück
Die Industrie- und Handelskammer Erfurt bewertete die Ergebnisse positiv. „Der Aufschwung kommt zurück“, erklärte die Kammer. „Die Bilanz der Thüringer Wirtschaft seit Jahresbeginn kann sich durchaus sehen lassen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Vor allem die Inlandsnachfrage sorge weiter für Schwung. Derzeit würden die Verbraucher die Konjunkturlokomotive antreiben und dank guter Arbeitsmarkt- und Einkommensperspektiven wieder mehr konsumieren. Von den wirtschaftlichen Turbulenzen hätten sich die Kunden bisher nur wenig beeinflussen lassen.
23.02.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.


