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Tourismusbranche in Thüringen legte zu


Grafik: TLS

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In den Thüringer Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen (ohne Dauercamping) wurden im vergangenen Jahr 9,5 Millionen Übernachtungen gezählt. Nach dem leichten Rückgang im Jahr 2010 wurden damit im Jahr 2011 rund 100.000 Übernachtungen mehr verbucht,  +1,1 Prozent als im Jahr zuvor. Die Zahl der Gästeankünfte stieg um 92.000 auf 3,6 Millionen (+2,7 Prozent).

Allerdings blieb die Verweildauer pro Gast im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 2,7 Tagen unverändert, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Erfurt mitteilte. Die Auslastung der Beherbungsbetriebe gaben die Statistiker mit durchschnittlich 38,0 Prozent an. Dabei schwankte die Auslastung zwischen 43,5 Prozent im Reisegebiet der Städte und 25,3 Prozent im Südharz.

Vier der sechs Thüringer Reisegebiete konnten im Jahr 2011 sowohl steigende Übernachtungszahlen verbuchen als auch mehr Gäste begrüßen. Deutliche Zuwächse verzeichneten das Thüringer Vogtland und die Thüringer Rhön. Auch das Reisegebiet der Städte konnte gegenüber 2010 zulegen. Allerdings gab es hier eine differenzierte Entwicklung. Während Jena und Weimar zulegten, fielen Erfurt und Eisenach auf das dem Niveau von 2010 zurück. Im Thüringer Wald stieg im Vergleich zum Jahr 2010 zwar die Zahl der Gästeankünfte deutlich an (+42.000 bzw. +3,1 Prozent), die Zahl der Übernachtungen verringerte sich hingegen um 42.000 (-1,0 Prozent).

23.02.2012