Beamtenbund lehnt Tarifangebot ab
Der Thüringer Beamtenbund (tbb) lehnt das Tarifangebot des Bundes und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) als Mogelpackung ab. „Die rhetorische Floskel von 3,3 Prozent beinhaltet nur 1,77 Prozent, also nicht einmal einen Inflationsausgleich!“, erklärte der Landesvorsitzende des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen, Helmut Liebermann, zu dem Zwischenergebnis der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen vom 12. und 13. März 2012 in Potsdam.
2,1 Prozent ab Mai 2012 entsprächen 1,4 Prozent gerechnet auf das ganze Jahr. Bei einer jährlichen Inflation von 2,3 Prozent bedeute das Angebot der Arbeitgeber sogar einen Reallohnverlust von 0,9 Prozent.
Die derzeitigen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst betreffen rund zwei Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen. In Thüringen sind etwa 40.000 Beschäftigte betroffen. Der Beamtenbund fordert ein Plus von 6,5 Prozent, mindestens aber von 200
Euro im Monat.
13.03.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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