Probleme bei Besetzung von Lehrstellen
In der Stadt Erfurt können immer weniger Lehrstellen besetzt werden. Nach Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) stehen in diesem Jahr den 2462 angebotenen Lehrstellen nur noch 963 Bewerber gegenüber. Damit kommen 39 Jugendliche auf 100 Ausbildungsplätze.
Etwas erfreulicher stelle sich die Situation im Landkreis Sömmerda dar, erklärte die Kammer am Donnerstag in Erfurt. Dort würden 365 Bewerber auf 420 Lehrstellen erwartet, das sind 87 Interessenten auf 100 Plätze.
Zu wenig Lehrling
„Seit nunmehr zwei Jahren kann die Thüringer Wirtschaft nicht mehr alle offenen Lehrstellen mit geeigneten Bewerbern besetzen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Die Erfurter Kammer rechne für ihren Bezirk (Nord- und Mittelthüringen) im Jahr 2012 mit rund 5500 Ausbildungsplatzbewerbern auf etwa 9000 angebotene Lehrstellen in Industrie und Handel, Handwerk, dem öffentlichen Dienst, der Sozialwirtschaft und den freien Berufen. „Das verdeutlicht die dramatische Situation der Firmen, denn 3 Ausbildungsplätzen stehen weniger als 2 Bewerber gegenüber“, sagte Grusser.
15.03.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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