Wirtschaft & Politik

Elektromobilität im Blick


Wirtschaftsminister Matthias Machnig testete 2011 einen Opel Ampera mit Elektromotor (Foto: Uwe Frost)

Wirtschaftsminister Matthias Machnig testete 2011 einen Opel Ampera mit Elektromotor (Foto: Uwe Frost)

Mitteldeutschland hat nach Einschätzung von Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig das Potenzial, zu den innovativsten Elektromobilitäts-Regionen Deutschlands zu werden. „Elektromobilität ist eine Zukunftstechnologie und ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende“, sagte Machnig. „Mitteldeutschland kann auf diesem Gebiet Vorreiter in Deutschland werden.“ Im Wettstreit mit 22 Konkurrenz-Regionen möchten Thüringen und Sachsen-Anhalt eine Förderung als Schaufensterregion erhalten. Für Ende April 2012 wird der Juryentscheid in Berlin erwartet.

Über 130 Partner kooperieren in Thüringen und Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu einer Elektromobilitäts-Region. Auf einer neuen Internetseite präsentieren beide Länder ihre Stärken auf dem Gebiet der Elektromobilität. Mit 40 Projekten suchen nach Angaben des Thüringer Wirtschaftsministeriums Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und Kommunen nach praxistauglichen Lösungen, um Elektrofahrzeuge zur bezahlbaren und umweltschonenden Fortbewegungsalternative zu machen. Im Fokus der Projekte stünden die Themen Arbeit, Freizeit und Wohnen. So kombiniert ein Projekt die regenerative Energieerzeugung mit Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge an Bundesautobahnen. Ein anderes vernetzt Nahverkehrssysteme mit lokalen elektromobilen Angeboten.

Unter www.elektromobilitaet-mitteldeutschland.de finden Interessierte jetzt Daten und Fakten zu Elektromobilitäts-Projekten in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die neue Website flankiert die Bewerbung der beiden Länder beim Bundeswettbewerb „Schaufensterregion Elektromobilität“.

20.03.2012