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Thüringer Transportgewerbe lehnt Reform zu Reisespesen ab

Das Thüringer Transportgewerbe lehnt die Vorstellungen des Bundesfinanzministeriums zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts ab. Die vier Modelle  seien nicht weniger bürokratisch als die bisherigen, setzten aber längere Abwesenheitszeiten voraus und führten zu verringerten Pauschbeträgen und höheren Steuern für die Arbeitgeber.

Damit stellt sich das Ziel dieser Reformansätze in Frage, wie der Landesverband Thüringens des Verkehrsgewerbes am Dienstag in Erfurt mitteilte. Offensichtlich gehe es nicht um die Interessen der Auswärtstätigen, sondern um steuerliche Vorteile für den Staat. Deshalb verlangt der Verband, dass zumindest die alten Spesensätze beibehalten werden. Es wäre im Interesse aller Auswärtstätigen, diese Sätze entsprechend den gestiegenen Preisen anzupassen.

Derzeit erhalten dienstlich Reisende bei einer Mindestabwesenheit von der Wohnung bzw. Betrieb von 8 Stunden 6 Euro, bei 14 Stunden 12 Euro und bei 24 Stunden 24 Euro.

Außerdem macht sich der Verband für eine Anhebung der Kilometerpauschale von 30 auf 40 Cent als Ausgleich für die steigenden Benzinpreise stark.

27.03.2012