Ältere Beschäftigte profitieren von stabilem Arbeitsmarkt
Die stabile Entwicklung am Arbeitsmarkt kommt nach Einschätzung des Verbandes der Wirtschaft vor allem den älteren Beschäftigten zugute. Hier seien die Rückgänge der Arbeitslosenquote am deutlichsten, erklärte VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth am Donnerstag in Erfurt.
Insgesamt zeige sich, dass die leichten Eintrübungen in der Auftragslage sich nicht auf den Arbeitsmarkt auswirkten, er weiter stabil sei und sich mit der Zunahme an offenen Stellen die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt fortsetzen werde. Damit stiegen auch die Chancen für Langzeitarbeitslose, über entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen wieder in Lohn und Brot zu kommen.
Sorge über Ausbildungsmarkt
Besorgt äußerte sich Fauth um den Ausbildungsstellenmarkt. Dort klaffe eine Lücke zwischen den angebotenen Stellen und den tatsächlichen Bewerbern. So seien 8220 freie Ausbildungsstellen gemeldet und dazu gäbe es 5448 unversorgte Bewerber. "Wir können den Unternehmen nur raten, frühzeitig mit den Schulen Kontakt aufzunehmen, um über ihre Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und Schüler einzuladen“, sagte Fauth.
29.03.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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