Machnig: Thüringen wirtschaftlich auf „Überholspur“
„Beim Wirtschaftswachstum erste Liga“: Mit diesen Worten kommentierte Wirtschaftsminister Matthias Machnig am Donnerstag die jüngsten Wirtschaftsdaten des Landesamtes für Statistik. Erstmals seit 2006 habe das Wirtschaftswachstum im Freistaat wieder über dem Schnitt Westdeutschlands gelegen und Thüringen damit erneut Boden gegenüber den alten Ländern gutgemacht. Diese positive Entwicklung mache sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. „Thüringen ist auf der wirtschaftlichen Überholspur“, sagte Machnig.
Basis für das gute Abschneiden Thüringens sei ein starker und breit aufgestellter industrieller Mittelstand. Dieser sorge allein für rund ein Viertel der gesamten Wertschöpfung im Land. Auch die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigten weiter in die richtige Richtung. „Die Erholung am Arbeitsmarkt setzt sich fort, Thüringen hat auch in diesem Bereich Anschluss an das Niveau der alten Länder gefunden“, sagte Machnig. Hauptaufgabe bleibe es allerdings, die anhaltende strukturelle Spaltung des Arbeitsmarkts zu überwinden.
29.03.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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