Immer mehr Unternehmen nutzen PC-Technik
Vier von fünf Thüringer Unternehmen hatten im vergangenen Jahr Computer im Einsatz. Das ergab die jährliche Umfrage des Landesamtes für Statistik. Damit stieg die Ausstattung mit PC gegenüber dem Jahr 2010 um 11 Prozentpunkte.
Bezogen auf die Beschäftigtenzahl gab es in den Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten erwartungsgemäß weniger Computer (Anteil von 79 Prozent), wie das Landesamt am Dienstag in Erfurt mitteilte. Größere Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten setzten zu 96 Prozent und Unternehmen ab 50 Beschäftigten zu 100 Prozent PC-Technik ein.
77 Prozent der befragten Thüringer Unternehmen hatten im Jahr 2011 einen Internetzugang. Auch die kleineren Unternehmen (1-9 Beschäftigte) erreichten Anteile von 77 Prozent, wobei der Anteil der Unternehmen mit Internetzugang an allen Unternehmen in den Bereichen Information und Kommunikation, Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten wie bereits schon im Jahr 2010 bei 100 Prozent lag. Die Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten erreichten einen Ausstattungsgrad von 82 Prozent. Alle befragten größeren Unternehmen lagen bei 100 Prozent.
Weniger Unternehmen mit eigener Website
Zur Präsentation ihrer Waren und Dienstleistungen verfügten 55 Prozent der befragten Unternehmen mit Internetzugang im Jahr 2011 über eine eigene Website. Im Vergleich zum Jahr zuvor bedeutet das einen Rückgang um 12 Prozentpunkte. Bei den Unternehmen ab 10 Beschäftigten schwankte die Ausstattung zwischen 65 und 87 Prozent.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, haben bei einer Untersuchung für das Jahr 2011 rund 42 Prozent aller befragten Unternehmen Waren oder Dienstleistungen auch über das Internet oder andere elektronische Netzwerke gekauft. Das bedeutet gegenüber dem Jahr 2010 einen Anstieg von 14 Prozent. Der Anteil an Einkäufen über das Internet nahm wie bereits im Jahr 2010 mit wachsender Beschäftigtenzahl zu.
03.04.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
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