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Mehr Einbürgerungen in Thüringen


Grafik: TLS

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Im Jahr 2011 erhielten 447 ausländische Personen in Thüringen durch Einbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren 30 Einbürgerungen oder 7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Es war zugleich der zweithöchste Wert seit dem Jahr 2000; nur im Jahr 2006 waren es noch 7 Personen mehr (454).

Der größte Teil der Eingebürgerten lebte im Jahr 2011 in den kreisfreien Städten Erfurt (82 Personen), Eisenach (23 Personen) und Gera (23 Personen), wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Erfurt mitteilte. Unter den Landkreisen waren es der Ilm-Kreis (57 Personen), der Landkreis Gotha (23 Personen) sowie der Unstrut-Hainich-Kreis (22 Personen).

Zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung hatten 228 Personen (51 Prozent) eine europäische, 158 Personen (35 Prozent) eine asiatische, 29 Personen (7 Prozent) eine afrikanische und 22 Personen (5 Prozent) eine amerikanische Staatsangehörigkeit. Weitere 10 Personen (2 Prozent) waren staatenlos.

12.04.2012