677 Bewerber bei Kommunalwahlen
Bei den Kommunalwahlen in Thüringen am 22. April gibt es 677 Bewerber. Für die 16 zu wählenden Landräte kandidieren 61 Bewerber, darunter 17 Frauen, wie der Wahlleiter am Dienstag in Erfurt mitteilte. Für die 6 Ämter als Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten bewerben sich 30 Kandidaten, darunter 6 Frauen.
Zu wählen sind außerdem 88 hauptamtliche Bürgermeister. Darunter sind 5 Oberbürgermeister in den großen kreisangehörigen Städten Altenburg, Gotha, Ilmenau, Mühlhausen, Nordhausen. Hinzu kommen 32 ehrenamtliche Bürgermeister und 6 Gemeinderäte. Für die Bürgermeisterämter kandidieren 286 Bewerber, darunter 37 Frauen. In die zu wählenden Gemeinderäte wollen 300 Bewerber, darunter 56 Frauen.
Wahlberechtigt sind 1,8 Millionen Thüringer. Die Wahlbüros haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Bei den Landratswahlen gehören jeweils 13 Kandidaten der CDU und der Linken an. Die SPD schickt 10 Bewerber ins Rennen, die FDP 4 und die Grünen 7. 14 Bewerber gehören zu Wählergruppen oder treten als Einzelbewerber an.
In den sechs kreisfreien Städten schicken CDU, Linke, SPD und Grüne je vier Kandidaten ins Rennen, die FDP 2. 12 Kandidaten sind von Wählergruppen nominiert oder sind Einzelbewerber.
17.04.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.


