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Weniger Gasthörer an Thüringer Hochschulen

Die Zahl der Gasthörer an Thüringens Hochschulen ist zurückgegangen. Für das Wintersemester 2011/12 meldeten die Thüringer Hochschulen 312 Gasthörer, darunter 167 Frauen. Das waren 30 Gasthörer bzw. 8,8 Prozent weniger als im Wintersemester 2010/11.

Fast die Hälfte der Gasthörer (141 Personen bzw. 45,2 Prozent) erweitert ihr Wissen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Erfurt mitteilte. Es folgen die Bauhaus-Universität Weimar (61 Gasthörer bzw. 19,6 Prozent) und die Universität Erfurt (51 Gasthörer bzw. 16,3 Prozent).

Wie in den Jahren zuvor entschieden sich im Wintersemester 2011/12 die meisten Gasthörer in der ersten Fachrichtung für die Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften (178 Gasthörer). Die beliebtesten Fachrichtungen sind Geschichte mit 75 Gasthörern, gefolgt von Germanistik (50), Musik, Musikwissenschaft (45), Katholischer Theologie (35), Philosophie (24) und Wirtschaftswissenschaften (20).

87 der Gasthörer belegten zwei Fachrichtungen und 28 Personen drei und mehr. Das Durchschnittsalter aller Gasthörer beträgt 57,1 Jahre, das der Frauen 56,4 Jahre. Mehr als die Hälfte aller Gasthörer (63,1 Prozent) ist 60 Jahre und älter, wobei 26 Gasthörer über 75 Jahre alt sind. 38 Gasthörer (12,2 Prozent) sind jünger als 30 Jahre, wobei 3 Gasthörer unter 20 Jahre alt sind.

26.04.2012