Stichwahlen in 34 Thüringer Kommunen
In 34 Thüringer Kommunen finden am Sonntag Stichwahlen statt. In 6 Landkreisen, in 4 kreisfreien Städten und in 24 Gemeinden hatten die Bewerber im ersten Wahlgang am 22. April nicht die erforderliche Mehrheit erhalten, so dass die Stichwahlen notwendig wurden. Wahlberechtigt sind rund 825 000 Thüringer.
Beim ersten Durchgang der Kommunalwahlen hatte die Wahlbeteiligung bei der Wahl der Landräte und Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten bei 46,6 Prozent (2006: 42,3 Prozent) gelegen. Bei den Bürgermeisterwahlen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden beteiligten sich 51,6 Prozent (2006: 48,4 Prozent) der wahlberechtigten Bürger.
In Erfurt (Andreas Bausewein, SPD) und Suhl (Jens Triebel, parteilos) verteidigten die Amtsinhaber ihren Posten. In Eisenach, Weimar, Jena und Gera müssen die Oberbürgermeister in Stichwahlen gewählt werden.
Gewählt werden auch die Landräte in den Kreisen Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Schmalkalden-Meiningen, Sömmerda, Ilm-Kreis und Altenburger Land. In den 10 Landkreisen, in denen die Landräte bereits feststehen, stellt die CDU 9 Amtsinhaber, die SPD 1, und zwar im Unstrut-Hainich-Kreis. Im Kreis Saalfeld-Rudolstadt und im Saale-Orla-Kreis, wo bereits im Januar gewählt worden war, verlor die SPD die Landratsposten an die CDU.
03.05.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
Abonnieren Sie hier kostenlos aktuelle Nachrichten aus Thüringen.


