Linke gewinnt bei Stichwahlen
Die Linke hat bei den kommunalen Stichwahlen Erfolge verbuchen können. Sie stellt künftig in Eisenach die Oberbürgermeisterin und in den Landkreisen Altenburg, Ilm-Kreis und Nordhausen die Landräte. Die Wahlbeteiligung bei den Stichwahlen, die auch in 24 kreisangehörigen Gemeinden stattfanden, lag nur bei 38,1 Prozent.
In Jena und Weimar setzten sich die Amtsinhaber Albrecht Schröter und Stefan Wolf (beide SPD) gegen ihre Herausforderer durch. In Gera unterlag Amtsinhaber Norbert Vornehm Viola Hahn. In Eisenach gewann Kata Wolf (Linke) gegen Raymund Walk von der CDU, der im ersten Wahlgang noch vor Wolf gelegen hatte.
Bei den Landratswahlen gab es die größte Überraschung im Altenburger Land. Dort konnte sich Michaele Sojka (Linke) mit 50,2 Prozent der Stimmen gegen den bisherigen Amtschef Reinhardt Rydzewski (parteilos) durchsetzen. Wechsel gab es auch im Ilm-Kreis, wo Petra Enders (Linke) den bisherigen Landrat Benno Kaufhold (CDU) verdrängte. Auch im Kreis Nordhausen gewann die Kandidatin der Linken, Birgit Keller. Im Kreis Sömmerda setzte sich Harald Henning (CDU) durch, im Kreis Schmalkalden-Meiningen Peter Heimrich (SPD) und im Kyffhäuserkreis Antje Hochwind (SPD.
07.05.2012
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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